Was ist der Predigtstreik?

„Schweigen für den Frieden – Ein Predigtstreik“ ist ein Aufruf von Pfarrer Andreas Domke aus Zehdenick. Vom Weltfriedenstag am 1. September bis zum 30. September 2026 sind Predigende und Gemeinden eingeladen, in Gottesdiensten bewusst auf die klassische Predigt zu verzichten.

An ihre Stelle treten biblische Friedensworte, Stille, Musik, Gebet und Austausch. Die Gemeinde bleibt dabei nicht ohne Gottes Wort – im Gegenteil: Das Bibelwort bekommt für eine Zeit besonders viel Raum. Im Interview mit der Evangelischen Zeitung beschreibt Domke den Gottesdienst ohne Predigt als „besonderen Gottesdienst“; die Stille müsse gestaltet werden, unter anderem mit Liedern, Musik, Texten, Gebeten und Gästen.

Zum Predigtstreik gehört deshalb auch der RedeRaum: Nach den Gottesdiensten soll Raum entstehen, in dem Eindrücke, Fragen und unterschiedliche Haltungen miteinander ins Gespräch kommen. Niemand soll mit den eigenen Gedanken allein bleiben; der Austausch nach dem Gottesdienst ist ausdrücklich Teil des Konzepts.

Im Kloster Zehdenick sind im Aktionszeitraum zwei Gesprächsabende geplant, jeweils um 19 Uhr:

09.09.2026: Was sind Bibelworte wert?
23.09.2026: Bekenntnisse der Kirche zum Frieden

Weitere Informationen, Materialien und Kontakt:

predigtstreik.de